Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet die Wertentwicklung eines bestimmten Index nach — zum Beispiel des MSCI World, des SMI oder des S&P 500. Wenn du einen ETF kaufst, investierst du automatisch in alle Unternehmen, die im jeweiligen Index enthalten sind.
Stell dir vor, du möchtest in die 500 grössten US-Unternehmen investieren. Statt 500 einzelne Aktien zu kaufen, kaufst du einfach einen S&P-500-ETF. Der Fondsanbieter (z.B. Vanguard, iShares oder SPDR) kauft die Aktien für dich und bildet den Index möglichst genau nach.
Der ETF wird an der Börse gehandelt — genau wie eine einzelne Aktie. Du kannst ihn jederzeit waehrend der Handelszeiten kaufen und verkaufen. Der Preis richtet sich nach dem Wert der enthaltenen Aktien.
Der entscheidende Unterschied zu aktiv verwalteten Fonds: Ein ETF versucht nicht, den Markt zu schlagen. Er bildet ihn einfach nach. Das klingt unspektakulaer, ist aber enorm effektiv — denn die Daten zeigen: Über 90% der aktiven Fondsmanager schaffen es langfristig nicht, ihren Vergleichsindex zu schlagen.
Gleichzeitig sind ETFs viel günstiger: Typische ETF-Kosten liegen bei 0.10-0.30% pro Jahr, waehrend aktive Fonds oft 1.0-2.0% verlangen. Über 20 Jahre macht dieser Kostenunterschied einen enormen Unterschied.
Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index nachbildet
ETFs bieten sofortige Diversifikation mit einem einzigen Kauf
Sie sind deutlich günstiger als aktiv verwaltete Fonds
Langfristig performen ETFs besser als die meisten aktiven Fonds