Die Überlegenheit von Indexfonds ist wissenschaftlich gut belegt. Bereits in den 1970er-Jahren zeigte der Ökonom Eugene Fama mit der Effizienzmarkthypothese, dass es extrem schwierig ist, den Markt systematisch zu schlagen. Nobelpreistraeger wie William Sharpe und der Vanguard-Gründer John Bogle haben die passive Anlagestrategie weiterentwickelt und populaer gemacht.
Die SPIVA-Studie von S&P Dow Jones vergleicht regelmässig aktive Fonds mit ihren Benchmark-Indizes. Die Ergebnisse sind eindeutig: Über einen Zeitraum von 15 Jahren schlagen weniger als 10% der aktiven Fonds ihren Vergleichsindex. In Europa und der Schweiz sind die Ergebnisse ähnlich ernüchternd für aktive Manager.
Diversifikation: Ein einziger MSCI-World-ETF enthält über 1'500 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Damit erzielst du eine Diversifikation, die mit Einzelaktien kaum erreichbar waere.
Transparenz: Die Zusammensetzung eines ETF ist jederzeit einsehbar. Du weisst genau, worin du investierst — im Gegensatz zu manchen aktiven Fonds, die ihre Holdings nur quartalsweise offenlegen.
Kosten: Der grösste Vorteil. Ein Kostenunterschied von 1% pro Jahr klingt wenig, aber über 30 Jahre bei CHF 200'000 Anlagesumme macht das über CHF 100'000 Unterschied — nur durch tiefere Gebühren.
Einfachheit: Kein Stock-Picking, kein Market-Timing, kein staendiges Überwachen. Du kaufst, haelst, und profitierst vom langfristigen Wirtschaftswachstum.
Wissenschaftlich belegt: Passive Strategien schlagen aktive Fonds langfristig
Diversifikation, Transparenz und tiefe Kosten als Hauptvorteile
Der Zinseszinseffekt auf Gebühren ist enorm