Die AHV ist die erste Säule der Schweizer Altersvorsorge. Mit der richtigen Strategie holen Sie das Maximum aus Ihrer Rente heraus.
Die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) bildet das Fundament der Schweizer Altersvorsorge. Die monatliche Rente hängt von zwei Faktoren ab: der Anzahl Beitragsjahre und dem durchschnittlichen Jahreseinkommen.
Maximale AHV-Rente 2026: CHF 2'520 pro Monat (Einzelperson) Minimale AHV-Rente: CHF 1'260 pro Monat
Ein Ehepaar erhält maximal 150% der Einzelrente, also CHF 3'780 monatlich.
Für die volle AHV-Rente benötigen Sie 44 Beitragsjahre (Frauen und Männer). Jedes fehlende Jahr reduziert die Rente um 1/44 — das entspricht etwa 2.3% oder CHF 58 pro Monat weniger.
Fehlende Beitragsjahre können bis zu 5 Jahre rückwirkend nachgezahlt werden. Der Nachzahlungsbetrag ist moderat — die Wirkung auf die Rente jedoch erheblich.
Beispiel: Eine Lücke von CHF 514 Beitrag pro Jahr nachzahlen → CHF 58/Monat mehr Rente = CHF 696/Jahr → amortisiert sich nach weniger als 1 Jahr.
Das Rentenalter beträgt aktuell 65 Jahre für Männer und 65 Jahre für Frauen (ab 2025 nach AHV 21-Reform schrittweise).
Faustregel: Der Aufschub rechnet sich ab einem Lebensalter von etwa 80 Jahren.
Diese Gutschriften werden automatisch angerechnet, müssen aber korrekt deklariert sein.
Fordern Sie alle 5 Jahre einen kostenlosen AHV-Kontoauszug an. So erkennen Sie Lücken frühzeitig und können handeln.
Zuständig ist die kantonale Ausgleichskasse oder Ihre Arbeitgeber-Ausgleichskasse.
Die AHV-Rente ist die wichtigste Einkommensquelle im Alter — aber sie ist nicht automatisch optimal. Prüfen Sie Ihre Beitragsjahre, schliessen Sie Lücken frühzeitig nach, und entscheiden Sie bewusst über Vorbezug oder Aufschub. In Kombination mit einer starken Säule 3a und einem gut aufgestellten Pensionskassen-Guthaben sichern Sie eine solide Altersvorsorge.
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