Ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse kann steuerlich attraktiv sein — doch nicht immer ist er die beste Wahl. Wir zeigen, wann sich der Einkauf lohnt.
Ein freiwilliger Einkauf in die Pensionskasse (2. Säule) ermöglicht es Versicherten, bestehende Vorsorgelücken zu schliessen. Solche Lücken entstehen beispielsweise durch Erwerbsunterbrüche, Teilzeitarbeit oder Lohnerhöhungen. Der maximal mögliche Einkaufsbetrag ist auf dem Pensionskassenausweis ersichtlich.
Der Hauptgrund für einen freiwilligen Einkauf ist die Steuerersparnis. Der einbezahlte Betrag kann vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden — und zwar bei der Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer gleichzeitig.
Beispielrechnung: Ein Zürcher Arbeitnehmer mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 120'000 kauft CHF 30'000 in die Pensionskasse ein. Bei einem Grenzsteuersatz von rund 35% ergibt das eine Steuerersparnis von ca. CHF 10'500 in einem einzigen Jahr.
Tipp: Verteilen Sie grössere Einkäufe auf mehrere Jahre. Durch die Steuerprogression sparen Sie so insgesamt mehr, als wenn Sie den gesamten Betrag auf einmal einzahlen.
Ein PK-Einkauf ist nicht immer die beste Option. Beachten Sie folgende Punkte:
Ein freiwilliger Pensionskassen-Einkauf ist eines der wirkungsvollsten Steueroptimierungs-Instrumente in der Schweiz. Er eignet sich besonders für gut verdienende Personen mit einem mittleren bis langen Zeithorizont und einer soliden Pensionskasse. Prüfen Sie aber immer die Alternative — etwa eine Investition in die Säule 3a oder in ein breit diversifiziertes ETF-Portfolio — bevor Sie sich entscheiden.
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